Sternsuche der Wissenschaftler

20 Nov

Overbacher Adventssingen mit lokalem Anstrich
Von Arne Schenk

Eine Art besinnliche Overbacher Kirmes, an der Ehemalige und Menschen, die seit Jahrzehnten eine Verbindung zum Gymnasium Haus Overbach in Jülich-Barmen haben, hingehen, das ist das von der dort ansässigen Singschule in Zusammenarbeit mit der Schule veranstaltete Adventssingen.

„Overbach lädt die Menschen zur Begegnung ein“, unterstreicht Singschulleiter Martin te Laak. Deshalb bemüht er sich stets darum, attraktive Inhalte auszuwählen, die auch weiterhin für einen nachhaltigen Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit sorgen. In diesem Jahr erwartet die Gäste eine Kombination aus Schauspielerei und den unterschiedlichen Ensembles, Chören und Orchestern, erklärt te Laak.

Eingebunden ist neben der Singschule, dem Overbacher Blasorchester unter Leitung von Stephan Hebeler, dem Overbacher Kinderchor und dem Jungen Chor Overbach im ersten Teil der Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12. Mit dem Stück „Laila sucht das goldene Kind“ wird die Weihnachtsgeschichte auf einer völlig anderen Basis erzählt. Ein Kind entdeckt plötzlich einen Stern, motiviert vier Wissenschaftler – um die Jülicher Besonderheit mit einzubringen – sich auf den Weg zu machen und zu schauen, was dieser Stern den Menschen mitteilt.

„Im zweiten Teil wird es populärer und swingender zugehen“, ergänzt Martin te Laak. Zudem moderiert Pater Josef Költringer die Aufführung und begleitet sie mit Texten, um die Atmosphäre zu schaffen, wie das Publikum sie beim Adventssingen kennt und schätzt. In der Musik finden sich im übrigen auch Elemente der neuen CD „Sternentanz“, die auf dem begleitenden Basar erhältlich sein soll.

An allen drei Aufführungstagen, Freitag, 2. Dezember, ab 19 Uhr, sowie Samstag, 3. Dezember, und Sonntag, 4. Dezember, jeweils ab 17 Uhr ist der Basar aufgebaut. Außerdem stellt sich der Dritte-WeltLaden vor, und die Küche bewirtet die Gäste mit Leckereien wie Reibekuchen, selbst gebackenen Plätzchen und Glühwein.

Quelle: Kirchenzeitung Ausgabe No. 48/2011

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